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1946

27 Jahre Hockey beim HSV.

Nach Friedensschluss sollte, in dem zwischen HSV – Ochsenzoll und Post geschlossenen Vertrag, die Wiederherstellung der Anlage vorgenommen werden. Bei den Verhandlungen mit der Post hat sich der Hausmakler Rudolf Wulf für den HSV – Ochsenzoll verdient gemacht. Herr Wulf verwaltete schon seit vielen Jahren Grundstücke für Paul Hauenschild. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass der Bau der Anlagen sowie der Gebäude dem Architekten Dipl.- Ing. Herbert Schmedje anvertraut wurden.
 
Der Spielbetrieb in Hamburg setzte wieder ein und es gab spielstarke 1. und 2. Damen und eine im Aufbau befindliche Juniorenmannschaft. Kutti Weiß, Deutschlands bekanntester Hockeyspieler Nationalspieler und Olympiateilnehmer 1936, kümmerte sich um die Mannschaften.
 
Training war immer am Sonnabend ab 15 Uhr am Schlageterring im Stadtpark.

Nach der neuen Hockey- Regeländerung darf der Ball nicht mehr, wie bisher, mit dem Fuß gestoppt werden, auch dann nicht wenn er bewegungslos liegen bleibt.

Der 2. Weltkrieg hat auch in den Reihen der Hockeyabteilung große Lücken hinterlassen, aber immer wieder fanden sich Spieler zusammen, die der Abteilung neuen Auftrieb gaben. Es musste ständig um den Bestand gekämpft werden, denn im Gegensatz zu den reinen Hockey- und Tennisclubs hatte der HSV nie einen Hockeytrainer. Es waren immer ehrenamtliche Übungsleiter, die dem Spielbetrieb Aufschwung gaben und es immer wieder schafften, den Namen HSV auch in Hockeykreisen aufleuchten zu lassen.

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